Frauentag 2012

Im Rahmen der Frauenwoche 2012 in Freiburg lädt das Bahá’í-Frauenforum ein zu einer meditativen Besinnung am 14. März 2014 um 19:30 Uhr unter dem Titel “Die Seele des Menschen hat kein Geschlecht — die spirituelle Wahrheit der Gleichberechtigung” mit anschließendem Gedankenaustausch über Veränderungen in den Köpfen und Herzen der Menschen, die notwendig sind, um Gleichberechtigung in der Praxis zu verwirklichen.

Veranstalterin: Bahá’í-Frauen-Forum Freiburg
BFFLogo_mit_schriftBahá’í-Zentrum Freiburg, Immentalstr. 22, Information unter: 07681-5418

 

THESEN

Die Seele des Menschen hat kein Geschlecht
Die innere Wirklichkeit des Menschen ist die Widerspiegelung des Göttlichen in ihm.
Diese primäre menschliche Identität ist verwurzelt in der menschlichen Seele und die Seele hat kein Geschlecht.

Gleichberechtigung — mehr als nur wünschenswert
Die Gleichberechtigung von Frau und Mann ist nicht nur ein wünschenswerter Zustand, der zum Wohl der Gesellschaft erreicht werden soll, sondern eine fundamentale Wahrheit menschlicher Wirklichkeit.

Eine neue Gesellschaftsordnung
Es reicht nicht aus, dass Frauen innerhalb der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung mehr Einfluss haben.
Frauen und Männer müssen gleichberechtigt und partnerschaftlich eine neue Gesellschaftsordnung aufbauen auf der Grundlage geistiger Prinzipien wie Gerechtigkeit, kollektiver Wohlstand und friedvolles Miteinander. Dies erfordert tiefgreifende Veränderungen in den Köpfen und Herzen der Menschen.

Zusammenarbeit und Miteinander – statt Wettbewerb und Konflikt
Frauen müssen zu allen Arbeitsgebieten Zugang haben und Männer in Bereichen wie Fürsorge, Pflege und Erziehung aktiver werden.
Dann werden kooperative Werte und die in jedem Menschen angelegte Fähigkeit zu lieben, Einheit herzustellen und anderen zu dienen, alle Ebenen des gesellschaftlichen Lebens beeinflussen.

„Macht“ neu definieren
Die fruchtbaren Kräfte von Einheit, Liebe, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Wissen, Demut, Integrität, Wahrhaftigkeit, die immer schon sozialen Fortschritt und Wohlbefinden gefördert haben, müssen als Quellen von Macht wiederentdeckt werden.
Macht sollte sich äußern in Kooperationsfähigkeit und dem Vermögen, gesellschaftliche Realität so umzugestalten, dass geistige Wahrheiten wie die Gleichwertigkeit von Frau und Mann widergespiegelt werden.